Bereits am Samstag, den 27. September 2025, hatte dieses Werk seine Premiere im Kulturhaus Teterow erlebt. Die etwa 60 Akteure aus den Kirchenbezirken Güstrow, Neubrandenburg und Rostock brachten es damals erstmals auf die Bühne. Die Aufführung in Rostock bildete nun die zweite Darbietung dieses besonderen Projekts und knüpfte an die damalige Begeisterung an.
Den Auftakt der Veranstaltung gestaltete Bischof Udo Knispel, der die Anwesenden mit einigen einleitenden Worten begrüßte und die Aufführung im Gebet Gott anvertraute. So wurde von Beginn an deutlich, dass dieses Musical nicht nur ein kulturelles Ereignis, sondern auch ein Ausdruck gelebten Glaubens ist.
Mit viel Hingabe und Mut standen die jungen Mitwirkenden auf der Bühne und erzählten die Geschichte des Propheten Jona neu. Szenen voller Spannung wechselten sich mit fröhlichen Liedern und gefühlvollen musikalischen Momenten ab. Dabei wurde deutlich: Die Botschaft der Bibel ist nicht nur Geschichte – sie spricht auch heute noch direkt zu den Herzen der Menschen.
Besonders beeindruckend war das Zusammenspiel aller Beteiligten. Hinter den Kulissen hatten viele helfende Hände gewirkt: Kostüme wurden vorbereitet, Kulissen gestaltet und musikalische Beiträge einstudiert. Dieses gemeinsame Engagement war während der gesamten Aufführung spürbar und verlieh dem Musical eine besondere Wärme und Tiefe.
Insgesamt nahmen 194 Besucherinnen und Besucher vor Ort und 63+ per IPTV an dieser Aufführung teil – darunter auch Gäste, die sonst keine regelmäßige Verbindung zur Kirche haben. Das große Interesse zeigte, wie verbindend Musik und die biblische Botschaft wirken können.
Auch über die Aufführung hinaus wurde Nächstenliebe praktisch sichtbar. Die gesammelten Spenden kommen der Rostocker Tafel zugute, die im Jahr 2026 ihr 30-jähriges Bestehen feiert. Damit wurde ein Zeichen gesetzt, das zeigt: Glaube äußert sich nicht nur im Wort, sondern auch im Handeln.
Der langanhaltende Applaus am Ende spiegelte die Begeisterung der Besucher wider. Viele gingen mit einem Lächeln, bewegten Gedanken und eingängigen Melodien im Ohr nach Hause.
So bleibt dieser Tag nicht nur als gelungene Aufführung in Erinnerung, sondern als ein Erlebnis, das Menschen zusammengeführt und Glauben lebendig werden ließ.
Neuapostolische Kirche